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Pilates
Pilates ist Core-Training (engl.: core = Kern), d.h. die Körpermitte Das stützt vor allem die Wirbelsäule, führt zu einer aufrechteren Haltung, mehr Kraft und Beweglichkeit sowie einer gesteigerten Körperwahrnehmung. Rücken- und Schulterschmerzen können dadurch ebenso gelindert werden wie Nackenverspannungen. Pilates ist außerdem ein hervorragendes Präventions- training, um die genannten Beschwerden erst gar nicht entstehen zu lassen. Wie der Erfinder Joseph Pilates es ausdrückte: "Nach 10 Stunden fühlen Sie sich besser, nach 20 Stunden sehen Sie besser aus, nach 30 Stunden haben Sie einen neuen Körper."
Qigong
Kennzeichnend für das heutzutage populäre Qigong sind weiche, fließende Bewegungen, die in bewusster Übereinstimmung mit der Atmung ausgeführt werden. Qigong wird daher auch als "Meditation in Bewegung" bezeichnet. Die bewusst ausgeführten Bewegungen des Qigong helfen, geistig zur Ruhe zu kommen und den Körper schonend zu kräftigen. Die Atmung verbessert sich, Muskeln und Sehnen werden sanft gedehnt, die Gelenke gelockert. Qigong hilft nachweislich bei zu hohem Blutdruck, Verspannungen und Stress.
Progressive Muskelentspannung
Grundlage der PME ist eine wechselnde An- und Entspannung einzelner Muskelpartien. Dadurch wird die eigene Körperwahrnehmung insoweit verbessert, dass man zum einen sehr deutlich wahrnimmt, wann stressbedingte, nervöse Anspannung in den Muskeln auftritt; zum anderen erlangt man die Fähigkeit, die betroffenen Muskeln innerhalb kürzester Zeit aktiv zu entspannen. PME kann von jedem erlernt werden; Probleme können lediglich sehr hoher Blutdruck oder arthrotische Beschwerden verursachen. Im Zweifelsfall sollte die Meinung eines Arztes eingeholt werden.
Rückenschule
Die Neue Rückenschule setzt neben althergebrachtem Training — das in jedem Fall sinnvoll ist — auf die Wissensvermittlung um die tatsächlichen Ursachen und die innere Beurteilung von Schmerzen. Ziel ist es, den Angst-Vermeidungs-Kreislauf zu durchbrechen und so wieder eine weitgehend normale Lebensqualität zu erreichen. |
| © 2009 · Thomas Colshorn |